FAQs – Häufig gestellte Fragen

Was sind die Vorteile der minimal-invasiven Operationsmethoden?

Die minimal-invasive Chirurgie bietet gegenüber der konventionellen, offenen Chirurgie zahlreiche Vorteile:
- Kürzerer Krankenhausaufenthalt mit weniger Kosten.
- Weniger Schmerzen, Narben und Verwachsungen.
- Vermindertes Risiko von Wundinfekten.
- Weniger Blutverlust und damit weniger Blutübertragungen.
- Schnellere Erhohlung und Erreichen eines Normalzustandes.
- Besserer Erhalt des Immunsystems.

Was sind die allgemeinen Risiken der laparoskopischen bzw. offenen Operation?

Die Genitalorgane sind von der Blase, den Ureteren, dem Darm und großen Gefäßen sowie von den Beckennerven umgeben. Verletzungen dieser Organe können auftreten,
jedoch ist das Risiko in unserer Klinik geringer als 1%. Falls eine Organverletzung während der Operation auftritt, wird diese selbstverständlich sofort versorgt. Wenn es notwendig
erscheint, sind Operateure anderer Fachrichtungen in Bereitschaft, um bei der Versorgung zu assistieren. Die meisten Verletzungen werden während der Operation bemerkt und
lassen sich dann erfolgreich behandeln. Sollte eine Verletzung unbemerkt bleiben, wird der Patient dementsprechende Symptome im Verlauf, sei es sofort danach bis zu einigen
Wochen postoperativ, entwickeln.

Das Risiko einer Infektion ist minimal. Alle Patienten erhalten circa 30 Minuten vor Operationsbeginn eine intravenöse antibiotische Prophylaxe. In Abhängigkeit von der Art
der Operation kann eine antibiotische Therapie auch auf den ambulanten Bereich ausgedehnt werden.

Blutübertragungen sind sehr selten. Die meisten von uns durchgeführten Operationen betreffen die Beckennerven, hierbei ist ein blutarmes Präparieren oberste Pflicht. Aus
diesem Grund sind wir sehr vorsichtig, um den intraoperativen Blutverlust zu vermeiden bzw. möglichst gering zu halten. In Abhängigkeit von den präoperativen Hämoglobinwerten
kann eine Bluttransfusion im Verlauf nötig sein, auch um eine Erhohlung dementsprechend zu begünstigen. In einigen Fällen kann eine Eigenblutspende getätigt werden, falls die
Rahmenbedingungen dieser nicht im Wege stehen.

Eine Vollnarkose hat ihre eigenen Risiken, über welche Sie vor der Operation von einem Anästhesisten aufgeklärt werden. Weitere operative Risiken werden von Ihrem Operateur
in Abhängigkeit der Krankengeschichte, der Untersuchung und vor allem der Art des geplanten Eingriffes, vor der Operation besprochen.

Wie lange ist mein voraussichtlicher Krankenhausaufenthalt?

Meistens ist es möglich, dass unsere Patientinnen bereits am selben Tag das Krankenhaus verlassen. In einigen Fällen (bei ausgedehnteren Eingriffen) kann eine weitere
Überwachung bis zum nächsten Tag notwendig sein, in seltenen Fällen auch länger. Schulter- und Brustschmerzen sind nach Bauchspiegelungen üblich und sollten nach zwei bis drei Tagen weniger werden. Die Erholungsphase ist meist zügig und so sind die meisten Patientinnen bereits nach zwei bis drei Wochen wieder in der Lage Ihren normalen Aktivitäten, inklusive Arbeit nach zu gehen.

Was muss man nach einer Laparoskopie beachten?

Trinken Sie genügend Flüssigkeiten. Aufgrund der Nüchternzeit und der Abführmaßnahmen stellt sich eine gewisse Dehydrierung ein, deshalb sollten Sie zu Beginn
täglich bis 3,5 Liter trinken. Beginnen Sie mit flüssiger Kost. Sobald Winde abgehen kann mit Schonkost begonnen werden, wenn auch dies gut vertragen wird, können Sie zu ihren
regulären Essgewohnheiten zurück kehren.

Die durch die Operation entstandenen Wunden werden mit resorbierbaren Fäden genäht, diese lösen sich von alleine auf. Zusätzlich werden Steri Strips und Pflaster verwendet.
Diese sollten für circa eine Woche belassen werden, außer sie werden durchnässt bzw. blutig. Sollten sich die Steri Strips von alleine lösen ist das kein Problem. Versuchen Sie möglichst alle Wunden trocken zu halten. Nach dem Duschen kann ein Fön (auf niedriger Stufe) verwendet werden, um den Bauch komplett zu trocknen.

Verstopfungen treten häufig nach Operationen auf, es kann 3 bis 7 Tage dauern, bis sich die Verdauung wieder normalisiert. Falls bereits Winde abgehen kann zusätzlich eine sanftes Abführmittel verwendet werden. Versuchen Sie nach Möglichkeit die Schmerzmedikamente zu reduzieren. Sollten Probleme auftreten kontaktieren Sie uns.

Welche Versicherungen werden vom Possover Medical Center akzeptiert?

A: Wir freuen uns, dass Sie uns gewählt haben. Einer unserer Mitarbeiter kann Ihnen gern weiterhelfen und klären, ob Ihre Versicherung die Kosten übernimmt. Kontaktieren Sie uns
unter +41-(0)44 387 2833 or per E-mail an Martina Schneider at m.schneider@isnp-gmbh.com um weitere Informationen zu erhalten.

Wieviel kostet es, von Professor Possover operiert zu werden?

Die Kosten für die Operation stehen in Abhängigkeit der Komplexität des durchgeführten Eingriffes. Normalerweise bewegt sich das Honorar von Professor Possover zwischen $7500 und $20,000. Wir kümmern uns um die Verrechung mit der jeweiligen Krankenkasse.

Die Krankenhauskosten in der Klinik Hirslanden sind von der Arte der Aufnahme, einer stationären bzw. ambulanten Behandlung respektive der Dauer des stationären Aufenthaltes ab. Die Klinik Hirslanden kooperiert mit den meisten Versicherungen und es gibt tariflich abgestimmte Kosten für
das Krankenhaus, die Narkose und die histopathologischen Untersuchungen.

Wie lange muss man warten um einen Termin im Possover MedicalCenter zu erhalten?

Einer unserer Mitarbeiter hilft Ihnen einen Termin zu finden. Die Wartezeit richtet sich nach der aktuellen Verfügbarkeit.

Seit wann führt Professor Possover laparoskopische Operationen durch?

Professor Possover hat sein Medizinstudium im Alter von 15 Jahren begonnen und mit 22 Jahren abgeschlossen. Er ist ein Pionier der minimal-invasiven, gynäkologischen Operationen (insbesondere bei bösartigen Erkrankungen und tief-infiltrierender Endometriose), er operiert seit Anfang der 90er Jahre überwiegend laparoskopisch und konnte hierbei viele konventionelle Operationstechniken durch die Laparoskopie weiter entwickeln. Er führte die Nervenschonende laparoskopische Gynäkologie ein und entwickelte in den letzten Jahren die Neuropelveologie als eigenständiges Fachgebiet.
Während seiner bisherigen Karriere hat Professor Possover mit zahlreichen Kompetenzen im Bereich der operative Laparoskopie und Onkologie zusammen gearbeitet und diese Erfahrungen in sein operatives Können einfließen lassen.

Wo operiert Professor Possover?

Professor Possover führt alle seine Operationen in der Klinik Hirslanden in Zürich durch.

Wie erfahren ist Professor Possover bei der Erkennung und Behandlung von Endometriose?

Professor Possover ist einer der führenden Pioniere im Gebiet der laparoskopischen Chirurgie und hat sich auf Nervenschonende Operationsverfahren sowie auf die laparoskopische Therapie von tief-infiltrierender Endometriose, der Behandlung von Beckennerven spezialisiert. Er hat tausende Patientinnen mit Endometriose behandelt. Als Botschafter der Welt Endometriose Gesellschaft sorgt er für eine weitere Verbreitung der aktuellen Erkenntnisse über Endometriose. Er ist der Direktor des Europäisch-zertifizierten Endometriosezentrums des Level 3 in Zürich, welches sich im Possover Medical Center befindet. (www.endometriosiszentrum-zuerich.ch)

Wieviel Erfahrung hat Professor Possover bei der Diagnose und Therapie bösartiger gynäkologischer Erkrankungen?

Professor Possover ist einer der erfahrensten Operateure der gynäkologischen onkologischen Laparoskopie. Zusätzlich erlernte er die Technik der vaginalen, radikalen Hysterektomie (nach Schauta-Stöckel) und die radikale Trachelektomie von Professor Dargent in Lyon. Aufgrund seiner Vorerfahrungen in der kardiovaskulären Chirurgie, war er einer der ersten Operateure, der Anfang der 90er Jahre in Deutschland laparoskopisch paraaortale und Beckenlymphadenektomien sowie radikale Trachelektomien durchführte. Er erhielt seine Lehrbefugnis an der Universität Jena mit dem Thema: Laparoskopische Behandlung des Zervixkarzinoms: Entwicklung und Etablierung einer neuen Methode und entwickelte die laparoskopisch assistierte nervenschonende, radikale, vaginale Hysterektomie, welche nach Ihm benannt wurde. Aufgrund seiner Ausbildung in der Herz- und Gefäßchirurgie verfügt er über fundierte Kenntnisse der offenen radikalen Bauchchirurgie, welche bei fortgeschrittenen Ovarial- oder Zervixkarzinomen (Exenteration) benötigt werden. Ebenso beherrscht er die Technik sowohl der urologischen (Neoblase), als auch der genitalen (Neovagina) Rekonstruktion. Er hat bereits tausende Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen behandelt. Zur Zeit tritt er vermehrt für eine neue Methode der radikalen Trachelektomie ein, welche es jungen Frauen (im Falle eines Tumors mit weniger als zwei Zentimetern Durchmesser) ermöglicht Ihre Fähigkeit Kinder zu gebären erhält. In den letzten zwanzig Jahren hat er weltweit Kollegen im Bereich der minimal-invasiven Behandlung bösartiger gynäkologischer Erkrankungen ausgebildet.

Wie erfahren ist Professor Possover bei der Erkennung und der Behandlung von geschädigten Beckennerven?

Professor Possover ist als Begründer der Neuropelveologie der weltweite Pionier in diesem neuen Fachgebiet. Dieser sehr junge Teil der Humanmedizin ist an der Universität in Aarhus, Dänemark bereits als universitäres Lehrfach anerkannt. Die Entwicklung beruht auf einer großen Anzahl von Patienten, welche an Beckenschmerzen und Störungen der Beckenorgane leiden, ohne dass sich eine bestehende Fachrichtung damit beschäftigt. Üblicherweise werden dies Patienten symptomatisch von Schmerztherapeuten behandelt, ohne jedoch die Ursache zu therapieren. Allerdings war es bisher, weder den Neurologen, noch den Neurochirurgen möglich zu den Beckennerven zu gelangen. Die Laparoskopie eröffnet als minimal-invases, sicheres Vorgehen einen bisher nicht da gewesenen Zugang zu den Nerven des Beckens und stellt somit die Basis der neuropelveologischen Behandlung dar. So können Nerven auf diese Weise untersucht und gegebenenfalls direkt behandelt werden. Als Therapieoptionen gibt es einmal die Neurolyse, das heißt das Lösen des Nervens von Verwachsungen, andererseits das Einbringen einer Neuroprothese, welche ein Wiedererlangen der Funktion der Beckenorgane oder eine Reduktion der Schmerzen ermöglicht. Darüber hinaus kann die Neurostimulation der Beckennerven
Querschnittsgelähmten und Kindern mit Spina bifida beim Wiedererlangen der Nervenfunktion und teilweise auch deren Wachstum bewirken. Der erste Schritt als Gynäkologe die Neuropelveologie zu lernen, ist es sich ein fundiertes neurologisches Wissen der Beckennerven anzueignen, um eine exakte und individuelle Diagnose als Grundlage der weiteren Behandlung zu stellen. Medizinische, physiologische, psychologische und operative Behandlungen werden zur best möglichen Therapie vereint. Kenntnisse über Schmerztherapie, die Neuroanatomie des Beckens, die Neurourologie und Techniken der laparoskopischen Neurochirurgie sind unabdingbar.